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	<title>Critischer. Internet. Journalismus. &#187; Klima</title>
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		<title>Tunesien &#8211; Eckdaten zum nordafrikanischen Land</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 13:19:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Tunesien ist das nördlichste Land Afrikas, die kürzeste Entfernung zur italienischen Insel Sizilien beträgt noch nicht einmal 140 km. Tunesien ist ein schönes, vielfältiges Land, das aufgrund der geografischen Nähe zu Europa ein beliebtes Reiseziel unter europäischen Touristen ist. Die Hauptstadt von Tunesien heißt Tunis. Von ihrem Namen leitet sich der Name des ganzen 163.610 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tunesien ist das nördlichste Land Afrikas, die kürzeste Entfernung zur italienischen Insel Sizilien beträgt noch nicht einmal 140 km. Tunesien ist ein schönes, vielfältiges Land, das aufgrund der geografischen Nähe zu Europa ein beliebtes Reiseziel unter europäischen Touristen ist. Die Hauptstadt von <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tunesien">Tunesien</a> heißt Tunis. Von ihrem Namen leitet sich der Name des ganzen 163.610 km² großen Landes ab. Trotz der hohen Arbeitslosigkeit von über 10 Prozent ist es &#8211; für maghribinische und afrikanische Verhältnisse &#8211; ein recht wohlhabendes Land. Das nominale Bruttoinlandsprodukt lag 2009 bei etwa 40 Milliarden US-Dollar.<span id="more-350"></span></p>
<p><strong>Staat und Rechtswesen</strong><br />
Gemäß der mehrmals geänderten Verfassung aus dem Jahr 1959 ist Tunesien eine präsidiale Republik.  Staatsoberhaupt ist der direkt gewählte <a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,739642,00.html">Präsident</a>, dessen Legislaturperiode fünf Jahre beträgt. Er ernennt die Regierung sowie den Premierminister, der an der Spitze der Regierung steht. Der Präsident ist zudem der Oberbefehlshaber der Armee und der Chef der Exekutive. Das Rechtswesen Tunesiens richtet sich an das französische Rechtswesen. Spezielle islamische Regeln finden allerdings Berücksichtigung.</p>
<p><strong>Bevölkerung und Religion</strong><br />
Tunesien hat seit 2005 mehr als zehn Millionen Einwohner. Die Bevölkerung setzt sich zu etwa 98 Prozent aus Arabern und arabisierten Berbern zusammen, weshalb die Amtssprache Tunesiens Arabisch ist. Die große Mehrheit der Bevölkerung bekennt sich zum Islam; der Islam ist Staatsreligion in Tunesien. Juden und Christen stellen eine kleine Minderheit im Land. Im Vergleich zu anderen muslimischen Ländern ist religiöse Toleranz in Tunesien aber nicht einfach nur ein Begriff. Religiös motivierte Übergriffe sind in dem Maghreb-Staat eine Seltenheit.</p>
<p><strong>Geografie und Landschaft</strong><br />
Im Westen grenzt Tunesien an Algerien, im Südosten an Libyen. Den Norden des Landes prägt das nordafrikanische <a target="_blank" href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Atlas-Gebirge.html">Atlas-Gebirge</a>. Hier ist die Landschaft hügelig und bergig. Im Süden hingegen ist es größtenteils sandig und dünig. Denn dort befindet sich ein Teil der Wüste Sahara. Die fruchtbarste Region des Landes ist das Tal des Majradah. Der Majradah ist der einzige tunesische Fluss, der ganzjährig Wasser führt. Die Küstenlandschaft im Norden ist felsig und steil. Flach und voller Lagunen zeigt sich hingegen die tunesische Ostküste. Der Ostküste vorgelagert liegt die Insel Djerba. Ein beliebtes Reiseziel in Tunesien.</p>
<p><strong>Wetter und Klima in Tunesien</strong><br />
Das Wetter und die klimatischen Bedingungen in Tunesien sind genauso vielfältig wie seine verschiedenen Landschaftszüge. Während es an den Küstenstreifen am Mittelmeer über das ganze Jahr warm und ausgeglichen ist, können in den nördlichen Hochebenen und Hügellandschaften die Wintermonate sehr kalt und die Sommermonate sehr heiß sein.  Von Juni bis September ist gemeinhin Sommer in Tunesien. Im Süden und im Inneren des Landes hat es dann oft weit über 30 Grad Celsius. Für die hohen Temperaturen in diesen Regionen kümmert sich der heiße Wüstenwind Schirokko. Tunesischer Herbst ist von Oktober bis Dezember.  In dieser Jahreszeit kühlt das Wetter zwar allmählich ab, angenehm warm bleibt es aber dennoch. Der tunesische Winter geht von Januar bis Mai. Einen Frühling wie in Deutschland gibt es in Tunesien nicht.</p>
<p><strong>Wirtschaft und Infrastruktur</strong><br />
Die ökonomischen Bedingungen in Tunesien sind trotz der hohen Arbeislosigkeit im Vergleich zu den anderen Maghreb-Staaten relativ gut. Seit vielen Jahren liegt das durchschnittliche Wirtschaftswachstum bei ca. 5 %. Vor allem in den letzten eineinhalb Jahrzehnten setzte die Regierung von Tunesien, angeleitet von der Weltbank und dem IWF, auf weniger Staat und mehr Privatwirtschaft. Die Infrastruktur im Norden und in den Urlaubsregionen des Landes wurde im Zuge eines Strukturanpassungsprogrammes recht gut ausgebaut. Die Verkehrserschließung im Süden Tunesiens hinkt allerdings noch ein wenig hinterher.<br />
Die Währung in Tunesien heißt Tunesischer Dinar. Die wichtigsten Pfeiler der tunesischen Wirtschaft sind der Fremdenverkehr, die Leichtindustrie und die Agrarökonomie. Zur bedeutendsten Säule hat sich der Tourismus entwickelt.</p>
<p><strong>Tourismus in Tunesien</strong><br />
Als Reiseziel hat Tunesien eine Menge zu bieten: Schöne Strände, gutes Wetter, abwechslungsreiche Landschaften,  kulturelle Denkmäler.  Sehr bekannt und beliebt sind die Ruinen von Karthago, das Amphi-Theater von <a target="_blank" href="http://whc.unesco.org/en/list/38">El-Djem</a> sowie die Altstädte von Tunis und Sousse. Die meisten <a target="_blank" href="http://www.zeit.de/reisen/2011-01/tunesien-tourismus">Touristen</a> machen vor allem an den schönen Stränden Tunesiens Urlaub. Einige Individualisten gehen aber auch das Wagnis ein, auf dem Kamel durch die Sahara zu reiten.</p>
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		<title>Weltklimakonferenz in Kopenhagen 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 00:25:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>john</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Klimawandel stellt seit Jahren ein vieldiskutiertes internationales Problem dar. Das Kyoto Protokoll, welches seine Anfänge im Jahre 1997 nahm und am 16.02.2005 in Kraft trat, wird 2012 auslaufen. Das Protokoll ist eine internationales Abkommen, welches von mittlerweile 192 Ländern unterzeichnet wurde, und auf  die UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) zurück geht.
Ziel ist es, denn offenbar von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Klimawandel stellt seit Jahren ein vieldiskutiertes internationales Problem dar. Das Kyoto Protokoll, welches seine Anfänge im Jahre 1997 nahm und am 16.02.2005 in Kraft trat, wird 2012 auslaufen. Das Protokoll ist eine internationales Abkommen, welches von mittlerweile 192 Ländern unterzeichnet wurde, und auf  die UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) zurück geht.<span id="more-292"></span></p>
<p>Ziel ist es, denn offenbar von Menschen verursachten Klimawandel bzw. die globale Erderwärmung, welche vor allem im Zusammenhang mit CO2-Emissionen stehen, einzudämmen. Die erste UN-Klimakonferenz fand zum ersten Mal vom 28. März bis 7. April 1995 in Berlin statt und jährt sich nun zum 15. Mal mit Kopenhagen als Gastgeberstadt.</p>
<p>2009 stellt ein wichtiges Jahr im Kampf gegen den Klimawandel dar: es müssen unbedingt Nachfolgeregelungen für das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kyoto-Protokoll" target="_blank">Kyoto Protokoll</a> getroffen werden, da dieses Ende 2011 ausläuft und das bisher einzige völkerrechtlich verbindliche Instrument der Klimaschutzpolitik ist. Eine große Schwierigkeit scheint wie so häufig der Interessenunterschied zwischen den Industrie- und Entwicklungsländern zu sein. Pauschal gesagt: ein Kräftemessen von Arm und Reich.</p>
<p>Alljährlich findet eine Konferenz der Vertragsstaaten statt, bei der sich die Länder, die die Konvention unterschrieben haben, treffen und darüber diskutieren, wie die vereinbarten Ziele in die Praxis umgesetzt werden können. Die Konferenz der Vertragsstaaten (Conference of the Parties &#8211; COP), welche dieses Jahr in Kopenhagen statt findet, ist das höchste Gremium der UN-Klimarahmenkonvention.</p>
<p>Die Eindrücke des bisherigen Verlaufs der <a href="http://www.tagesschau.de/klima/aktuell/weltklimagipfel100.html" target="_blank">UN-Klimakonferenz</a> in Kopenhagen sind zwiespältig, doch insgesamt scheint den meisten Teilnehmern die Tragweite eines Zustandekommens oder aber auch Scheiterns neuer Beschlüsse klar zu sein. Dabei ist höchstes diplomatisches Geschick  von den Teilnehmern gefordert; kleinste Unstimmigkeiten könnten das große Projekt zu Fall bringen.</p>
<p>Das Schlüsselproblem scheint auch eine Frage des Wohlstands zu sein: inwieweit wollen sich aufstrebende Nationen beschränken lassen, wenn es um die Entwicklung ihrer Mobilität in Form von Privatautos geht? Wieviel finanzielle Unterstützung werden die großen Industrienationen aufbringen, um ärmeren Ländern im Kampf gegen den Klimawandel beizustehen? Viel Zeit, um zu wichtigen Beschlüssen bleibt nicht mehr: am 18. Dezember müssen die Weichen für den Erhalt unseres Planeten gestellt sein.</p>
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