Nov

14

2011

Gemietete Demonstranten – vertretbar oder ohne Moral?

Abgelegt in Menschenrechte

Demonstranten erfüllen immer den Zweck seine eigene Meinung zu vertreten. Ist es dann moralisch verwerflich, Demonstranten zu mieten, um mehr Aufmerksamkeit zu erregen?

Je mehr desto besser?
Je mehr Menschen gegen oder für etwas einstehen, umso deutlicher wird deren Meinung und umso höher stehen die Chancen, dass sie auch etwas erreichen werden. Doch man darf nicht außer Acht lassen, dass die Meinungsäußerung vor allem auch mit Ehrlichkeit in Verbindung gebracht werden sollte. Wer sich zu einem Thema äußert und seine Meinung vertritt, sollte auch hundertprozentig dahinter stehen. Demonstranten mieten hat vielleicht positive Auswirkungen auf die Wirksamkeit einer Demonstration, jedoch nichts mit Moral zutun. Wollen Sie sich dennoch über die Anmietung von Demonstranten informieren, dann hier klicken.

Demonstranten mieten verfälsch Sinn einer Demonstration
Wer Demonstranten mietet, zwingt andere Menschen dazu, etwas zu tun, was sie womöglich gar nicht befürworten. Der Sinn und Zweck einer Demonstration wird dadurch verfälscht und hat nichts mehr mit der freien Meinungsäußerung gemein, wenn sich unter der Demonstration Menschen befinden, deren Meinung vielleicht eine vollkommen andere ist. Jeder Demonstrant, der an einer Demonstration teilnimmt, wünscht sich natürlich Erfolg bei seinem Vorgehen. Er strebt die Veränderung an und möchte etwas bewirken und die Welt bewegen. Aber wenn er sich daran begibt, andere konsequent von seinem Vorhaben und seiner Meinung zu überzeugen, womöglich sogar noch gegen Bezahlung, richtet er sich gegen den freien Willen und die Individualität eines jeden Menschen.

Fazit
An Demonstrationen sollten demnach nur Menschen teilnehmen, die wirklich gewillt sind, ihre Meinung zu einem Thema kund zu tun und dies auch aus voller Überzeugung und freier Entscheidungskraft heraus tun. Alles andere ist moralisch verwerflich, selbst wenn man ein gutes Vorhaben anstrebt und es in jedem Fall erreichen will.

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